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Mit der DJI Matrice 400 in den BOS-Einsatz

Wer schon einmal mit einer Drohne im Einsatz unterwegs war, weiß, nicht jeder Einsatz läuft so glatt wie in der Theorie gelernt. Gerade im BOS-Alltag treffen Theorie und Realität oft hart aufeinander. Genau hier zeigt sich, wie gut eine Drohne wirklich funktioniert. Hier ein paar Eindrücke aus der Praxis rund um die Themen Hinderniserkennung, Akkuhandling und Funkreichweite.

Hinderniserkennung – der Retter bei Nacht

Nachts fliegen ist immer eine Herausforderung. Müdigkeit, Ablenkung und ein hoher Adrenalinspiegel sind keine gute Kombination. Stellen Sie sich vor, Sie werden zu einer Personensuche alarmiert. Ein Kind wird vermisst, 8 Jahre, seit über 5 Stunden nicht auffindbar. Sie fahren die Einsatzstelle an, beginnen mit dem Aufbau, bereiten den Flug vor. Der Einsatz läuft gut, aber dann ist sie da. Auf der Kamera selbst mit Scheinwerfer schlecht zu erkennen – die Hochspannungsleitung. Sie haben sie bei der Planung übersehen, die Kommunikation war nicht da oder ähnliches. Genau hier spielt die neue LiDAR-Hinderniserkennung der DJI Matrice 400 ihre Stärken aus. Sie warnt zuverlässig bis zu einer Kabelstärke von 12 Millimetern und zeigt diese auf dem Display an.
Natürlich ersetzt Technik nicht die Aufmerksamkeit des Piloten, aber sie gibt ein gutes Stück Sicherheit, besonders in stressigen Lagen, in denen jeder Fehler teuer werden kann.

Akkuhandling – kleine Dinge, große Wirkung

Ein weiteres Detail, das im Alltag richtig angenehm auffällt, ist das Akkuhandling. Durch die Reduktion von zwei auf nur noch einen Akku, sowie des hinzufügen eines Tragegriffes, lässt sich der Akku nun viel angenehmer transportieren. Klingt banal, macht aber in unwegsamen Geländen oder bei Kälte einen riesigen Unterscheid. Hier haben wir bereits auch schon durch Kunden erfahren, dass diesen beim Akkuwechsel der Matrice 350 RTK ein Akku aus der Hand geglitten ist und den Deckel der Drohne beschädigt hat. Dadurch war der Einsatz vorzeitig beendet, da ein sicheres Weiterfliegen durch fehlenden IP-Schutz nicht mehr möglich war.

Funkreichweite – endlich stabiler

Ein altbekanntes Problem: Kaum ist man ein paar hundert Meter über dem Wald unterwegs, reißt die Funkverbindung ab. Das kann den Einsatz schnell nervig, kritisch oder sogar unmöglich machen.
Mit Sub2G Antenne läuft die DJI Matrice 400 von Grund auf deutlich stabiler, was schon mal viel Ärger erspart. Richtig spannend wir es mit der Relaisfunktion. Hierfür werden jedoch zwei Drohnen (DJI Matrice 4(T)D oder 400) oder das D-RTK 3 Modul gebraucht. Eine Drohne fungiert als Relais-, die andere als Arbeitsdrohne. Nimmt die Verbindung zwischen Arbeitsdrohne und ihrer Fernbedienung ab, greift die Relaisdrohne das Signal der Fernbedienung auf und gibt dieses an die Arbeitsdrohne weiter. Hierdurch kann der Höhenunterschied zwischen Bäumen und Fernbedienung super überwunden werden. Steht die Relaisdrohne über dem Wald, lässt sich die Arbeitsdrohne fliegen, wie wenn der Wald nicht da wäre.

DJI Matrice 400 und Schulung

Wenn Sie Interesse an der DJI Matrice 400 haben, finden Sie dieses Modell hier in unserem Shop auf Wunsch auch im praktischen Schulungs-Bundle, das Sie optimal auf den sicheren und regelkonformen Betrieb Ihrer Drohne im BOS-Bereich vorbereitet.
Bei Fragen oder Beratungsbedarf steht Ihnen unser Team selbstverständlich jederzeit persönlich zur Verfügung – wir helfen Ihnen gerne weiter!

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