Warum Unternehmen hinsehen müssen
Die meisten Firmengelände sind am Boden geschützt. Der Luftraum bleibt offen.
Drohnen werden als doppelt nutzbare Technologien beschrieben. Dieselben Systeme, die Unternehmen bei Inspektion, Vermessung und Dokumentation unterstützen, können auch für unerlaubte Aufnahmen, Industriespionage oder die Beobachtung sensibler Prozesse eingesetzt werden.
Das Risiko betrifft nicht nur Flughäfen oder staatliche Einrichtungen. Genannt werden ausdrücklich Industrieanlagen, Produktionsbetriebe, Verarbeitungsstandorte, Rechenzentren, Logistikbereiche und Großveranstaltungen.
Vier reale Risikofelder
Was ein unautorisierter Drohnenflug bedeuten kann
Die Absicht ist von außen nicht erkennbar. Genau deshalb darf die Bewertung nicht erst beginnen, wenn ein Schaden bereits eingetreten ist.
01 AUFKLÄRUNG UND SPIONAGE
Prozesse werden aus einer neuen Perspektive sichtbar
Kameras können Produktionsbereiche, Prototypen, Anlagenpositionen und Schwachstellen der physischen Sicherung erfassen. Wiederholte Flüge ermöglichen eine systematische Kartierung des Standorts.
02 BETRIEBSUNTERBRECHUNG
Unklarheit kann Abläufe stoppen
Ein Flug in der Nähe sensibler Maschinen, Logistikflächen oder Menschenansammlungen kann Sicherheitsmaßnahmen und Unterbrechungen auslösen. Ohne Lagebild ist eine angemessene Reaktion kaum möglich.
03 TRANSPORT UND MANIPULATION
Zäune schützen nicht vor Zuladung aus der Luft
Drohnen können Gegenstände oder zusätzliche Technik unmittelbar an einen Zielbereich transportieren. Für Verarbeitung, Lagerung und offene Anlagen entsteht damit ein Zugang, den klassische Perimetersicherung nicht abdeckt.
04 IT UND KOMMUNIKATION
Physische Nähe kann digitale Risiken schaffen
Im Umfeld von Rechenzentren, Funkstandorten oder Unternehmensnetzen können Drohnen als Träger zusätzlicher Technik eingesetzt werden. Dilectro nennt Datenerfassung, Aufklärung und Störungen als relevante Szenarien.
Wichtig: Diese Szenarien bedeuten nicht, dass jede Drohne eine feindliche Absicht verfolgt. Sie zeigen, welche Fragen ein Unternehmen ohne technische Erkennung nicht beantworten kann.
Drohne entdeckt. Was jetzt?
Nicht raten. Dokumentieren und einordnen.
Ein Sicherheitsprozess braucht Zeitpunkt, Position, Flugrichtung, Dauer und betroffene Bereiche. Wiederholte Flüge werden erst durch eine nachvollziehbare Historie als Muster erkennbar.
Eigenmächtige Störmaßnahmen sind keine Standardreaktion für Unternehmen. Detektion schafft zunächst die Informationsbasis für interne Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen.
01 Sichtung erfassen: Zeit, Ort, Route und betroffene Bereiche dokumentieren.
02 Meldeweg aktivieren: Sicherheitsverantwortliche nach definiertem Prozess einbinden.
03 Risiko einordnen: Genehmigte eigene Flüge von unbekannten Operationen trennen.
04 Muster prüfen: Wiederkehrende Zeiten, Flugwege und Annäherungsrichtungen analysieren.
Industrieanlagen genießen in Deutschland besonderen Schutz.
Nach § 21h LuftVO ist der Betrieb von Drohnen über und innerhalb eines seitlichen Abstands von 100 Metern zu Industrieanlagen in den Kategorien „offen“ und „speziell“ grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Zustimmung der zuständigen Stelle oder des Betreibers zulässig. Ob ein konkreter Standort unter diese Regelung fällt, muss im Einzelfall geprüft werden.
Detektion vor Reaktion
Ein modernes Anti-Drohnen-System beginnt nicht mit Störung. Es beginnt mit Wissen.
Im Folgenden werden drei aufeinanderfolgende Phasen beschrieben: Detektion, Identifikation und angemessene Reaktion. Erst wenn ein Flug erkannt und eingeordnet wurde, können Verantwortliche verhältnismäßig handeln.
PHASE 01
Detektion
Ein unterstütztes Drohnensignal wird im überwachten Bereich erkannt.
PHASE 02
Identifikation
Verfügbare Daten zu Modell, Position, Flugrichtung und Steuerung werden eingeordnet.
PHASE 03
Reaktion
Interne Maßnahmen und die Einbindung zuständiger Stellen erfolgen auf Grundlage eines Lagebilds.
ASDT SENDES für Unternehmen
Stationär für dauerhafte Standorte. Mobil für wechselnde Einsätze.
Welche Variante passt, hängt von Gelände, Funkumgebung, Schutzbereich, Einsatzdauer und vorhandenem Sicherheitsprozess ab. ProFlyCenter prüft diese Punkte vor der Angebotserstellung.
Ihr direkter Ansprechpartner
Warten Sie nicht auf den zweiten Überflug.
Carsten Weber prüft mit Ihnen, ob und in welcher Konfiguration SENDES für Ihren Standort sinnvoll ist.
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Der blinde Fleck
Am Boden geschützt. Im Luftraum oft unvorbereitet.
Betroffen sind nicht nur Flughäfen. Unter anderem gelten Industrieanlagen, Produktionsbetriebe, Verarbeitung, Rechenzentren, Logistik und Veranstaltungen ausdrücklich als relevante Bereiche.
Vier Risikofelder
Was ein unautorisierter Flug bedeuten kann
01 AUFKLÄRUNG
Produktionsbereiche, Prototypen und Schwachstellen können gefilmt oder kartiert werden.
02 BETRIEBSABLAUF
Unklare Flüge können Sicherheitsmaßnahmen und Unterbrechungen auslösen.
03 TRANSPORT
Drohnen können Gegenstände oder zusätzliche Technik über klassische Barrieren transportieren.
04 IT UND KOMMUNIKATION
Im Umfeld sensibler IT Infrastruktur kann physische Nähe zusätzliche digitale Risiken schaffen.
Nicht jede Drohne verfolgt eine feindliche Absicht. Ohne Daten bleibt die Absicht aber unbekannt.
Drohne entdeckt
Nicht raten. Dokumentieren.
01 Zeit, Position und Flugrichtung erfassen.
02 Internen Meldeweg aktivieren.
03 Eigene und unbekannte Flüge trennen.
04 Wiederkehrende Muster prüfen.
Rechtslage: Für Flüge über und innerhalb von 100 Metern zu Industrieanlagen verlangt § 21h LuftVO grundsätzlich die ausdrückliche Zustimmung der zuständigen Stelle oder des Betreibers. Die konkrete Einordnung ist im Einzelfall zu prüfen.
Detektion vor Reaktion
Sicherheit beginnt mit Wissen.
Moderne C-UAS Konzepte folgen drei Phasen: erkennen, einordnen und angemessen reagieren.
01 DETEKTION: Unterstütztes Signal erkennen.
02 IDENTIFIKATION: Verfügbare Flugparameter einordnen.
03 REAKTION: Auf Basis des Lagebilds handeln.
ASDT SENDES für Unternehmen
Stationär oder mobil
Die passende Variante hängt von Standort, Schutzbereich, Funkumgebung und Einsatzdauer ab.
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