Drohne über dem Firmengelände: harmloser Überflug oder Sicherheitsrisiko?

Eine unbekannte Drohne über dem Firmengelände kann sensible Prozesse, Betriebsgeheimnisse und Sicherheitsabläufe gefährden. Erfahren Sie, warum Detektion vor Reaktion kommt.

Drohnenrisiko für Unternehmen

Ihr Gelände endet nicht am Zaun.

Eine unbekannte Drohne über dem Firmengelände kann sensible Bereiche filmen, Betriebsabläufe beobachten oder technische Schwachstellen sichtbar machen. Häufig wird sie erst bemerkt, wenn sie bereits über dem Zielbereich fliegt.

Nicht jeder Überflug ist ein Angriff. Ohne Detektion fehlen jedoch die Informationen, um einen Irrflug von einer gezielten Beobachtung zu unterscheiden.

Stationäres ASDT SENDES System zur Drohnenerkennung

Dokumentierte Systempraxis

ASDT SENDES wird unter anderem in Industrieumgebungen, am SEAT Werk in Martorell und in LaLiga Stadien eingesetzt.

Erfasste Drohnenoperationen

46.000+

Operationen wurden laut ASDT allein 2022 durch in Spanien installierte SENDES Systeme verfolgt.

Warum Unternehmen hinsehen müssen

Die meisten Firmengelände sind am Boden geschützt. Der Luftraum bleibt offen.

Drohnen werden als doppelt nutzbare Technologien beschrieben. Dieselben Systeme, die Unternehmen bei Inspektion, Vermessung und Dokumentation unterstützen, können auch für unerlaubte Aufnahmen, Industriespionage oder die Beobachtung sensibler Prozesse eingesetzt werden.

Das Risiko betrifft nicht nur Flughäfen oder staatliche Einrichtungen. Genannt werden ausdrücklich Industrieanlagen, Produktionsbetriebe, Verarbeitungsstandorte, Rechenzentren, Logistikbereiche und Großveranstaltungen.

Vier reale Risikofelder

Was ein unautorisierter Drohnenflug bedeuten kann

Die Absicht ist von außen nicht erkennbar. Genau deshalb darf die Bewertung nicht erst beginnen, wenn ein Schaden bereits eingetreten ist.

01 AUFKLÄRUNG UND SPIONAGE

Prozesse werden aus einer neuen Perspektive sichtbar

Kameras können Produktionsbereiche, Prototypen, Anlagenpositionen und Schwachstellen der physischen Sicherung erfassen. Wiederholte Flüge ermöglichen eine systematische Kartierung des Standorts.

02 BETRIEBSUNTERBRECHUNG

Unklarheit kann Abläufe stoppen

Ein Flug in der Nähe sensibler Maschinen, Logistikflächen oder Menschenansammlungen kann Sicherheitsmaßnahmen und Unterbrechungen auslösen. Ohne Lagebild ist eine angemessene Reaktion kaum möglich.

03 TRANSPORT UND MANIPULATION

Zäune schützen nicht vor Zuladung aus der Luft

Drohnen können Gegenstände oder zusätzliche Technik unmittelbar an einen Zielbereich transportieren. Für Verarbeitung, Lagerung und offene Anlagen entsteht damit ein Zugang, den klassische Perimetersicherung nicht abdeckt.

04 IT UND KOMMUNIKATION

Physische Nähe kann digitale Risiken schaffen

Im Umfeld von Rechenzentren, Funkstandorten oder Unternehmensnetzen können Drohnen als Träger zusätzlicher Technik eingesetzt werden. Dilectro nennt Datenerfassung, Aufklärung und Störungen als relevante Szenarien.

Wichtig: Diese Szenarien bedeuten nicht, dass jede Drohne eine feindliche Absicht verfolgt. Sie zeigen, welche Fragen ein Unternehmen ohne technische Erkennung nicht beantworten kann.

Drohne entdeckt. Was jetzt?

Nicht raten. Dokumentieren und einordnen.

Ein Sicherheitsprozess braucht Zeitpunkt, Position, Flugrichtung, Dauer und betroffene Bereiche. Wiederholte Flüge werden erst durch eine nachvollziehbare Historie als Muster erkennbar.

Eigenmächtige Störmaßnahmen sind keine Standardreaktion für Unternehmen. Detektion schafft zunächst die Informationsbasis für interne Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen.

01  Sichtung erfassen: Zeit, Ort, Route und betroffene Bereiche dokumentieren.

02  Meldeweg aktivieren: Sicherheitsverantwortliche nach definiertem Prozess einbinden.

03  Risiko einordnen: Genehmigte eigene Flüge von unbekannten Operationen trennen.

04  Muster prüfen: Wiederkehrende Zeiten, Flugwege und Annäherungsrichtungen analysieren.

Industrieanlagen genießen in Deutschland besonderen Schutz.

Nach § 21h LuftVO ist der Betrieb von Drohnen über und innerhalb eines seitlichen Abstands von 100 Metern zu Industrieanlagen in den Kategorien „offen“ und „speziell“ grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Zustimmung der zuständigen Stelle oder des Betreibers zulässig. Ob ein konkreter Standort unter diese Regelung fällt, muss im Einzelfall geprüft werden.

Detektion vor Reaktion

Ein modernes Anti-Drohnen-System beginnt nicht mit Störung. Es beginnt mit Wissen.

Im Folgenden werden drei aufeinanderfolgende Phasen beschrieben: Detektion, Identifikation und angemessene Reaktion. Erst wenn ein Flug erkannt und eingeordnet wurde, können Verantwortliche verhältnismäßig handeln.

PHASE 01

Detektion

Ein unterstütztes Drohnensignal wird im überwachten Bereich erkannt.

PHASE 02

Identifikation

Verfügbare Daten zu Modell, Position, Flugrichtung und Steuerung werden eingeordnet.

PHASE 03

Reaktion

Interne Maßnahmen und die Einbindung zuständiger Stellen erfolgen auf Grundlage eines Lagebilds.

ASDT SENDES Gate Benutzeroberfläche mit erkannten Drohnenflügen

So arbeitet ASDT SENDES

Passive RF Analyse für ein dokumentierbares Lagebild

SENDES überwacht unterstützte Funkverbindungen zwischen Drohne und Steuerung. Abhängig von Modell und Protokoll können unter anderem Drohnentyp, Position, Flugverlauf und Position der Steuerung dargestellt werden.

Technische Grenze: Keine einzelne Technologie erkennt jedes Fluggerät unter allen Bedingungen. Autonome oder modifizierte Drohnen ohne unterstütztes Signal können zusätzliche Sensorik erforderlich machen.

ASDT SENDES für Unternehmen

Stationär für dauerhafte Standorte. Mobil für wechselnde Einsätze.

Welche Variante passt, hängt von Gelände, Funkumgebung, Schutzbereich, Einsatzdauer und vorhandenem Sicherheitsprozess ab. ProFlyCenter prüft diese Punkte vor der Angebotserstellung.

Ihr direkter Ansprechpartner

Warten Sie nicht auf den zweiten Überflug.

Carsten Weber prüft mit Ihnen, ob und in welcher Konfiguration SENDES für Ihren Standort sinnvoll ist.

Drohnenrisiko für Unternehmen

Ihr Gelände endet nicht am Zaun.

Eine unbekannte Drohne kann sensible Bereiche filmen, Abläufe beobachten oder Schwachstellen sichtbar machen.

Nicht jeder Überflug ist ein Angriff. Ohne Detektion können Sie einen Irrflug jedoch nicht von gezielter Beobachtung unterscheiden.

Stationäres ASDT SENDES System zur Drohnenerkennung

SENDES Anwendungen sind unter anderem für das SEAT Werk und LaLiga Stadien dokumentiert.

Erfasste Operationen

46.000+

verfolgten installierte SENDES Systeme laut ASDT allein 2022 in Spanien.

Der blinde Fleck

Am Boden geschützt. Im Luftraum oft unvorbereitet.

Betroffen sind nicht nur Flughäfen. Unter anderem gelten Industrieanlagen, Produktionsbetriebe, Verarbeitung, Rechenzentren, Logistik und Veranstaltungen ausdrücklich als relevante Bereiche.

Vier Risikofelder

Was ein unautorisierter Flug bedeuten kann

01 AUFKLÄRUNG

Produktionsbereiche, Prototypen und Schwachstellen können gefilmt oder kartiert werden.

02 BETRIEBSABLAUF

Unklare Flüge können Sicherheitsmaßnahmen und Unterbrechungen auslösen.

03 TRANSPORT

Drohnen können Gegenstände oder zusätzliche Technik über klassische Barrieren transportieren.

04 IT UND KOMMUNIKATION

Im Umfeld sensibler IT Infrastruktur kann physische Nähe zusätzliche digitale Risiken schaffen.

Nicht jede Drohne verfolgt eine feindliche Absicht. Ohne Daten bleibt die Absicht aber unbekannt.

Drohne entdeckt

Nicht raten. Dokumentieren.

01  Zeit, Position und Flugrichtung erfassen.

02  Internen Meldeweg aktivieren.

03  Eigene und unbekannte Flüge trennen.

04  Wiederkehrende Muster prüfen.

Rechtslage: Für Flüge über und innerhalb von 100 Metern zu Industrieanlagen verlangt § 21h LuftVO grundsätzlich die ausdrückliche Zustimmung der zuständigen Stelle oder des Betreibers. Die konkrete Einordnung ist im Einzelfall zu prüfen.

Detektion vor Reaktion

Sicherheit beginnt mit Wissen.

Moderne C-UAS Konzepte folgen drei Phasen: erkennen, einordnen und angemessen reagieren.

01 DETEKTION: Unterstütztes Signal erkennen.

02 IDENTIFIKATION: Verfügbare Flugparameter einordnen.

03 REAKTION: Auf Basis des Lagebilds handeln.

ASDT SENDES Gate Benutzeroberfläche mit erkannten Drohnenflügen

ASDT SENDES

Passive RF Analyse statt bloßer Sichtmeldung

Abhängig von Modell und Protokoll können Drohnentyp, Position, Flugverlauf und Position der Steuerung dargestellt werden.

Keine einzelne Technologie erkennt jedes Fluggerät unter allen Bedingungen.

ASDT SENDES für Unternehmen

Stationär oder mobil

Die passende Variante hängt von Standort, Schutzbereich, Funkumgebung und Einsatzdauer ab.

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CW

Ihr Ansprechpartner

Carsten Weber

Warten Sie nicht auf den zweiten Überflug. Wir prüfen Standort, Risiko und passende Konfiguration.

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