Aus diesem Beitrag erfahren Sie:
1. Wie Sie Ihre Drohne im Winter sicher starten und fliegen.
2. Worauf Sie bei Wind, Akkutemperatur und verkürzter Flugzeit achten müssen.
3. Wie Sie Schnee, Belichtung und Weißabgleich richtig einstellen.
4. Welche Farben und Lichtverhältnisse für beeindruckende Winteraufnahmen sorgen.
5. Wie Sie manuell fokussieren, um auch bei Nebel oder Schneefall scharfe Bilder zu erhalten.

1. Vorbereitung und Flugtechnik im Winter
Im Winter spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Wind, Schnee und Kälte wirken sich stark auf die Flugeigenschaften und die Akkuleistung Ihrer Drohne aus. Während eine DJI Mini 2 mit Windstärken von 8,5–10,5 m/s umgehen kann, hält eine Mavic 3 bis zu 12 m/s stand. Nutzen Sie Apps wie WINDY oder UAV Forecast, um die Bedingungen vorab zu prüfen. Achten Sie zudem auf die niedrigste Betriebstemperatur Ihrer Drohne, da Akkus in der Kälte deutlich schneller entladen werden. Halten Sie die Batterien warm, bevor Sie starten.
Beim Abheben empfiehlt es sich, die Drohne zunächst eine Minute schweben zu lassen, damit sich der Akku erwärmen kann. Auch Ihr Smartphone sollten Sie vor Kälte schützen. Vermeiden Sie längere Flüge bei tiefen Temperaturen und verzichten Sie auf den Sportmodus – gefrorene Sensoren können die Hinderniserkennung beeinträchtigen. Kontrollieren Sie den Batteriestand häufiger als üblich und planen Sie genügend Zeit für die Rückkehr zum Startpunkt ein, statt auf die automatische RTH-Funktion zu warten.
2. Kameraeinstellungen für Schnee und Licht
Schneelandschaften stellen die Kamera oft vor Herausforderungen: Bilder wirken schnell unterbelichtet, der Schnee grau statt weiß. Erhöhen Sie deshalb die Belichtung – an sonnigen Tagen um bis zu zwei Stufen, an bewölkten Tagen genügt meist +1 EV. Die AEB-Funktion (Auto Exposure Bracketing) nimmt mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen auf, sodass Sie das beste Bild auswählen können. Auch der Weißabgleich ist entscheidend, da Winterfotos oft einen bläulichen Farbstich haben. Stellen Sie ihn manuell ein oder fotografieren Sie im RAW-Format für eine präzise Nachbearbeitung.
Helle, kontrastreiche Farben wie Gelb, Blau oder Orange heben sich besonders gut vom Weiß des Schnees ab und sorgen für lebendige Aufnahmen. Nutzen Sie diese Effekte bewusst, um Ihren Bildern mehr Tiefe und Ausdruck zu verleihen.

3. Besonderes Winterlicht optimal nutzen
Einer der größten Vorteile des Winters ist das Licht. Da die Sonne in dieser Jahreszeit tiefer steht, profitieren Sie von einer längeren goldenen Stunde mit weichen Schatten und warmen Farbtönen. Auch an bewölkten Tagen ist das Licht angenehm diffus, was längere Aufnahmezeiten ermöglicht, ohne von grellem Sonnenlicht beeinträchtigt zu werden. Nutzen Sie dieses einzigartige Licht, um stimmungsvolle Winterbilder aufzunehmen, die sich deutlich von Aufnahmen anderer Jahreszeiten unterscheiden.

4. Schärfe, Fokus und Profi-Tipps
Nebel, Schneefall oder diffuse Lichtverhältnisse können dazu führen, dass der Autofokus Schwierigkeiten hat, genügend Kontrast zu finden. Um unscharfe Aufnahmen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den manuellen Fokus in der DJI-App zu verwenden. So behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Bilder. Wenn Sie den Winter in allen Details festhalten möchten, bietet sich die DJI Mavic 3 an: Ausgestattet mit einer 4/3 CMOS Hasselblad Kamera, bis zu 46 Minuten Flugzeit und intelligenten Funktionen wie ActiveTrack 5.0 oder Hyperlapse für atemberaubende Wintersonnenuntergänge.
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