Weiterentwicklung des SORA-Ansatzes
Das SORA (Specific Operations Risk Assessment) ist das zentrale Verfahren zur Risikobewertung im sogenannten „SpecificCategory“-Betrieb von Drohnen.
Mit SORA 2.5 wurde dieses Verfahren weiterentwickelt und als aktualisierte AMC-/GM-Struktur in den europäischen Rechtsrahmen überführt. Damit wird die bisherige SORA-Logik (SORA 2.0) nicht abgeschafft, sondern methodisch fortgeschrieben und präzisiert.
Einordnung zur bisherigen SORA 2.0-Version
SORA 2.5 stellt nach aktuellem Stand die maßgebliche Weiterentwicklung des Bewertungsansatzes dar. In der praktischen Anwendung bedeutet das, dass neue Genehmigungsanträge im Rahmen der „Specific Category“ voraussichtlich nach der aktualisierten SORA-Logik bewertet werden.
Wichtig: Eine pauschale Aussage, dass SORA 2.0 „nicht mehr gültig“ sei oder keine Verfahren mehr möglich wären, ist so nicht korrekt. In der Praxis erfolgen regulatorische Übergänge im europäischen Luftrecht in der Regel schrittweise und unter Berücksichtigung nationaler Umsetzungs- und Übergangsregelungen und somit sind neue Anträge mit Sora 2.0 nicht mehr möglich.
Verbesserungen in der neuen Easy-Access-Version
Die neue Online-Version der Easy Access Rules bietet zusätzliche technische und funktionale Verbesserungen:
- optimierte Performance für schnellere Navigation
- direkte Verlinkung einzelner Artikel auf aktuelle und geänderte Fassungen
- verbesserte Filter- und Suchfunktionen
- klarere Strukturierung regulatorischer Inhalte
Damit wird der Zugriff auf die komplexen UAS-Regularien deutlich vereinfacht, insbesondere für Anwender im operativen Bereich sowie für Genehmigungsstellen.
Offizielle Quelle
Die aktuelle Version der Easy Access Rules ist auf der Website der EASA abrufbar:




