Wärmebildanalyse – Grundlagen & Praxis (Kurzfassung)

Aus diesem Beitrag erfahren Sie:
1. Was Wärmebilder zeigen und wie Farbskala/Legende zu lesen sind.
2. Der Analyseablauf: Objekt → Temperaturverteilung/Anomalien → Interpretation im Kontext.
3. Geeignete Farbskalen und typische Temperaturbereiche (Tint, IronHot, Medical).
4. Praxis-Tipps: Umgebungstemperatur berücksichtigen & Ergebnisse mit anderen Daten abgleichen.
Die Grundprinzipien
Wärmebilder visualisieren die Temperaturverteilung: warme Bereiche hell (z. B. Weiß/Gelb), kalte dunkel (Blau/Schwarz). Farbskala und Legende sind entscheidend, um Differenzen korrekt zu deuten.


So analysieren Sie ein Wärmebild
1) Objekt identifizieren (Gebäude, Maschine, Mensch etc.).
2) Temperaturverteilung prüfen – wo sind die wärmsten/kältesten Zonen, gibt es Anomalien?
3) Interpretation im Kontext: Hinweise auf Schäden, Überhitzung, Energieverluste oder andere Probleme.


Empfohlene Farbskalen
Tint (Farbton): universell, guter Kontrast; typ. Bereich −20 °C bis +150 °C.
IronHot: für Maschinen/Geräte, hebt Unterschiede klar hervor; typ. 0 °C bis +1000 °C.
Medical: für medizinische Anwendungen; typ. 25 °C bis 45 °C.


Tipps
– Umgebungstemperatur beachten: Hintergrund beeinflusst die Messung.
– Mit zusätzlichen Daten (Datenblätter, Messwerte) abgleichen, um Befunde zu validieren.
Fazit
Wärmebildanalyse ist ein leistungsstarkes Werkzeug. Mit passender Farbskala und sauberem Ablauf lassen sich relevante Informationen zuverlässig herauslesen und fundiert bewerten.




