Aus diesem Beitrag erfahren Sie:
1. Warum Betreiber regelmäßige Blitzschutz- und Sichtprüfungen durchführen müssen.
2. Welche Normen gelten (IEC 62305, IEC 61400-24, BWE-Technische Richtlinie 03/2021).
3. Wo die Grenzen klassischer Methoden (Industriekletterer/Manueller Drohneneinsatz) liegen.
4. Wie das autonome, berührungslose Prüfverfahren per Drohne von TOPseven funktioniert.
5. Wie Defekte automatisch lokalisiert und mit Positionsdaten protokolliert werden.
6. Dass TÜV SÜD das Verfahren als alternative Prüfmethode für den Blatt-Abschnitt validiert hat.
7. Welche Vorteile daraus entstehen: Tempo, Kosten, Unabhängigkeit, hohe Zuverlässigkeit.
Regelmäßige Wartung ist Pflicht
Betreiber müssen Schäden früh erkennen – aus Eigeninteresse, wegen Versorgungssicherheit und nachweisbarer Compliance. Gefordert sind normierte Prüfungen (Sichtprüfung zur Inbetriebnahme und Wiederholungsprüfungen) nach IEC 62305 sowie – für WEA – IEC 61400-24 und der in Deutschland maßgeblichen Technischen Richtlinie des BWE (aktualisiert 03/2021). Neu: Alternative Prüfmethoden sind zulässig, wenn eine unabhängige qualifizierte Institution sie validiert/verifiziert.

Warum klassische Prüfwege oft unpraktisch sind
Industriekletterer und manuell geflogene Kameradrohnen liefern Ergebnisse, sind aber teuer, kapazitätskritisch und binden externes Fachpersonal. Für großflächige Flottenprüfungen fehlen Effizienz und Skalierbarkeit.
Autonom & berührungslos: das TOPseven-Verfahren
Die Drohne speist berührungslos ein elektromagnetisches Feld in die Blitzschutzanlage ein und misst es mit einem integrierten 3D-Feldsensor. Der Flug erfolgt automatisiert; eine kurze Einweisung genügt, spezialisierte Piloten sind nicht erforderlich. Ergebnis: schneller, kostengünstiger, verlässlicher Check.

Defektlokalisierung – automatisch und punktgenau
Ein Signalgenerator koppelt HF-Signale am Blattwurzelbereich ein. Ist an der Blattspitze das Feld zu schwach oder fehlt, liegt eine Unterbrechung vor. Die Drohne scannt das Blatt autonom, ermittelt den Abbruchpunkt des Feldes und protokolliert die Stelle mit exakten Positionsdaten. Reparaturen lassen sich so sofort prüfen, Entwicklungen über Folgebefliegungen trenden.
TÜV-Validierung als Alternativmethode
TÜV SÜD hat das Messsystem als alternative Prüfmethode gemäß BWE-Richtlinie bestätigt – für den Abschnitt des Blitzschutzsystems von den Rezeptoren bis zu den Blattflanschen der Rotorblätter.

Praxisnutzen für Betreiber
Weniger Stillstand und externe Abhängigkeiten, planbare Kosten, schnelle Wiederholprüfungen, belastbare Nachweise und höhere Anlagensicherheit – insbesondere bei großen Windparks mit eng getakteten Servicefenstern.
Fazit
Normkonforme Blitzschutzprüfungen bleiben Pflicht. Das autonome, berührungslose Drohnenverfahren bringt Tempo, Skalierung und Dokumentationssicherheit – ohne die typischen Engpässe klassischer Inspektionen.




