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Hightech am Himmel: DJI Matrice 4TD vs. Matrice 30T im Vergleich

Die Welt der professionellen Drohnentechnologie entwickelt sich rasant und mit ihr steigen die Anforderungen an Flexibilität, Präzision und Zuverlässigkeit. Zwei Modelle, die aktuell im Fokus von Industrie, Rettungsdiensten und Sicherheitsanwendungen stehen, sind die DJI Matrice 4TD und die DJI Matrice 30T. Wir werfen einen detaillierten Blick auf beide Drohnen und zeigen, wo ihre jeweiligen Stärken liegen.

Auf einen Blick

Die DJI Matrice 4TD setzt in Flugzeit, Sensorik und Gewicht neue Maßstäbe – und bringt dank C2 und C6 (mit integriertem FTS) zusätzliche Einsatzsicherheit.
Die DJI Matrice 30T bleibt ein robustes Arbeitstier mit bewährter Plattform – ideal, wo Verlässlichkeit und etablierte Workflows zählen.

Merkmal Matrice 4TD Matrice 30T
Akku / Typ 1× 6S Li-Ion (6768 mAh) 2× 6S LiPo (je 5800 mAh)
Max. Flugzeit bis 54 Min. bis 41 Min.
Startgewicht ~1,8 kg ~3,77 kg
Zertifizierung C2 + C6 (FTS integriert) C2
Schutzklasse IP55 IP55
Temperaturbereich −30 °C bis +50 °C (mit Anti-Eis-Propellern) −20 °C bis +50 °C
Thermal 1280×1024 IR (UHR) · 640×512 verfügbar · 28× Zoom 640×512 IR · 28× Zoom
Visuelle Kameras 3× 48 MP (WW / Mid-Tele / Tele) · 1/1,3" & 1/1,5" WW 12 MP + Zoom 48 MP · 1/2"
FPV-Sicht Sichtsensoren der Hinderniserkennung (auch seit-/rückwärts in FPV) Separate Front-FPV-Kamera
Laser-Rangefinder 1–1800 m 3–1200 m

Flugzeit & Energieversorgung: Wer bleibt länger in der Luft?

Die Matrice 4TD erreicht mit nur einem 6S-Li-Ion-Akku (6768 mAh) eine Flugzeit von bis zu 54 Minuten. Die Matrice 30T kommt mit zwei 6S-LiPo-Akkus (je 5800 mAh) auf bis zu 41 Minuten. Neben der längeren Einsatzdauer punktet die 4TD mit einfacherem Akku-Handling (ein Pack statt zwei).

Gewicht & Zertifizierung

Mit nur ca. 1,8 kg ist die 4TD deutlich leichter als die 30T (~3,77 kg) – ein Plus für Mobilität, Tragen und Startvorbereitung. Beide Plattformen sind C2-zertifiziert; die 4TD bringt zusätzlich C6 dank integriertem Flight Termination System (FTS) mit – ein klarer Vorteil für sicherheitskritische oder regulativ anspruchsvolle Missionen.

Robustheit im Einsatz

Beide Drohnen sind mit IP55 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Die 4TD erweitert den Arbeitsbereich auf −30 °C bis +50 °C (30T: −20 °C bis +50 °C). In Kombination mit Anti-Eis-Propellern bleibt die 4TD auch bei extremer Kälte verlässlich einsatzfähig.

Sensorik & Bildgebung

Infrarot: Beide Plattformen bieten 640×512 px und 28× Zoom; die 4TD geht mit 1280×1024 px Ultra-High-Resolution einen Schritt weiter – ideal für präzise Thermografie, Inspektionen oder Suche & Rettung. Visuell: Die 4TD kombiniert drei 48 MP-Kameras (Weitwinkel, Mid-Tele, Tele) mit größeren 1/1,3"- bzw. 1/1,5"-Sensoren. Die 30T setzt auf 12 MP Weitwinkel plus 48 MP Zoom (je 1/2"). Bei der 4TD dient die Hinderniserkennung als FPV-Sicht, wodurch auch Seitwärts-/Rückwärts-FPV möglich ist; die 30T nutzt eine separate Front-FPV-Kamera.

Entfernungsmessung

Der Laser-Rangefinder der 4TD deckt 1–1800 m ab und übertrifft damit die 30T (3–1200 m) deutlich – vorteilhaft für Vermessung, Zielzuweisung und taktische Lagebilder.

Welche Drohne ist die richtige?

Die DJI Matrice 4TD setzt neue Standards in Flugzeit, Sensorleistung und Gewicht – ideal für Anwender, die lange Einsatzdauer, höchste Bildqualität und maximale Mobilität verlangen. Sie empfiehlt sich für Inspektionen bei Extrembedingungen, Feuerwehr-/Rettungseinsätze und sicherheitskritische Operationen. Die Matrice 30T bleibt ein bewährtes Arbeitstier – robust, verlässlich und optimal dort, wo etablierte Workflows, Behördenpraxis, Bauinspektionen oder Energie-Use-Cases im Vordergrund stehen. Für moderne Einsatzszenarien ohne Kompromisse zählt die 4TD aktuell zu den fortschrittlichsten Lösungen am Markt.

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