Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro – das Upgrade im Überblick
Aus diesem Beitrag erfahren Sie:
1. Wo die Bildqualität wirklich zulegt (100 MP Hauptkamera, neue Teleoptik, 6K).
2. Wie sich Flugzeit, Akkus und Ladeleistung im Einsatz auswirken (51 Min., 6654 mAh, 240 W).
3. Welche Rolle LiDAR und Nacht-Erkennung für sichere Flüge in schwieriger Umgebung spielen.
4. Warum die neue RC Pro 2 mit drehbarem 7″-Display den Workflow spürbar verbessert.
Kamera & Bildqualität: mehr Auflösung, präzisere Komposition
Beide Modelle setzen auf eine Hasselblad-4/3″-CMOS-Optik, doch die Mavic 4 Pro zieht mit 100 Megapixeln deutlich davon (zuvor 20 MP). Das leicht reduzierte Sichtfeld von 84° auf 72° unterstützt eine noch präzisere Bildkomposition. Auch die Tele-Einheit wurde stark aufgewertet: Statt 1/2″ und 12 MP nutzt die 4 Pro nun einen 1/1,5″-Sensor mit 50 MP – ideal für knackige Zoom-Details ohne starke Artefakte.
Bei Videoaufnahmen steigert die 4 Pro die Auflösung auf 6K bei 60 fps (gegenüber 5,1K/50 fps). In der Praxis zahlt sich das neue Kamerasystem vor allem durch mehr Reserven im Post-Processing aus: feinere Strukturen, sauberere Zooms und spürbar höhere Dynamik.
Flugzeit & Energie: längere Einsätze, schneller wieder in der Luft
Die 51 Minuten Flugzeit der Mavic 4 Pro bedeuten +8 Minuten gegenüber dem Vorgänger – möglich durch den größeren 6654 mAh-Akku (zuvor 5000 mAh). Das neue 240-W-Netzteil lädt einen Akku in rund 51 Minuten voll. Für professionelle Crews mit mehreren Akkus reduziert das die Bodenzeit und erhöht die Einsatzdichte deutlich.

Sicherheit & Sensorik: LiDAR bringt Sicht in die Dunkelheit
Die Mavic 4 Pro erweitert die Umgebungserkennung um LiDAR und erkennt Hindernisse bereits >0,1 LUX. Die Mavic 3 Pro ist hier auf Sicht- und Infrarotsensoren angewiesen und benötigt mindestens 15 LUX. Für Nachtflüge, Innenräume oder dunkle Umgebungen ist das ein handfester Zugewinn an Sicherheit und Missionstauglichkeit.
Bedienung & Workflow: drehbares 7″-Display macht den Unterschied
Die neue RC Pro 2 mit rotierbarem 7″-Display vereinfacht die Bildkomposition – besonders bei Hochformat – und sorgt für eine intuitive Steuerung. Zusammen mit den Kamera-Upgrades ergibt sich ein spürbar flüssigerer Workflow vom Setup bis zum Export.
Fazit: ein klares Profi-Upgrade
Mehr Auflösung, bessere Tele-Leistung, längere Flugzeit, LiDAR für schwierige Lichtverhältnisse und eine durchdachte Fernsteuerung – die Mavic 4 Pro legt in nahezu allen Kernbereichen zu. Für Anwender, die Bildqualität, Sicherheit und Einsatzdauer priorisieren, ist sie derzeit die konsequentere Wahl.




