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Die Geo Zonen. Nanny hat Pause – Sensibilisierung und Eigenverantwortung sind gefragt!

Das Geofencing wurde mit der neuen Drohnenverordnung zum 1. Januar 2024 abgeschaltet. Jetzt erhält der Pilot zwar die Information, dass er in eine sensible Geozone einfliegt, aber das UAS wird nicht mehr blockiert. Welches Risiko entsteht dadurch?

Aus diesem Beitrag erfahren Sie:

1. Warum Piloten Geozonen selbst prüfen müssen – statt sich auf Hersteller-Infos zu verlassen.
2. Dass es auf DJI-Seiten weiterhin Einträge wie „Freischalten von GEO-Zonen“ gibt – was trügerisch sein kann.
3. Welche Risiken in Sekunden entstehen: Luftrisiko-/Zonenverstoß, Alarmierung, U-Space-Störung, Unfall.
4. Welche Konsequenzen drohen: von Geldstrafe bis Freiheitsstrafe im Extremfall.
5. Was sich geändert hat: kein technisches Blockieren mehr – nur Hinweis/erweiterte Warnzonen.
6. Was jetzt zählt: Eigenverantwortung und Vorab-Check in Geozonen-Apps/Web wie dipul.de.
7. Warum Events (z. B. EM) und städtische Bereiche (z. B. Hubschrauberlandeplätze) besondere Freigaben verlangen.

Hintergrund: Verantwortung statt Autopilot

Ziel der Maßnahme ist, dass Piloten Geozonen/Flugzonen aktiv prüfen. In der Praxis wird oft auf Hersteller-Infos oder alte Internetquellen vertraut – das ist riskant.

Trügerische Sicherheit

Auf DJI-Service-Seiten finden sich weiterhin Hinweise wie „Freischalten von GEO-Zonen“. Wer sich darauf verlässt, wundert sich ggf., dass ein Einflug doch möglich ist – genau dann kann es bereits zu spät sein.

Risiken & Folgen

Mögliche Folgen: Verletzung des Luftrisikos, Zonenverstoß, Alarmierung der Aufsicht, Unfälle mit Luftfahrzeugen/anderen UAS, U-Space-Störungen, Großeinsätze wegen unerlaubtem Flug – bis hin zu Geld- oder im Extremfall Freiheitsstrafe.

Was sich geändert hat

Es gibt keine hart blockierenden Warn-/Beschränkungs-/Autorisierungs-/Höhenzonen mehr. Es erscheint ein Hinweis, der weggeklickt werden kann; sensiblen Bereiche (z. B. um JVA) werden als erweiterte Warnzonen angezeigt. Technische Schranken sind weg – Eigenverantwortung ist da.

So prüfen Sie korrekt

Zuerst offizielle Geozonen-Quellen nutzen (z. B. dipul.de), ggf. App/Web der zuständigen Stellen. Hersteller-Anzeige reicht nicht aus.

Profis vs. Anfänger

Für gewerbliche Nutzer, die ohnehin Zonen prüfen und Freigaben einholen, entfällt nur das technische „Freischalten“. Für Unwissende/Einsteiger ist die Lage kritisch – besonders bei Events (z. B. EM) mit temporären Zonen/Warnstufen.

Stadtflug & Vorlauf

In Städten können zusätzliche Genehmigungen und Vorlauf nötig sein (z. B. wegen Hubschrauberlandeplätzen). Prüfen Sie das Tage im Voraus, nicht am Flugtag.

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