Aus diesem Beitrag erfahren Sie:
1. Warum Piloten Geozonen selbst prüfen müssen – statt sich auf Hersteller-Infos zu verlassen.
2. Dass es auf DJI-Seiten weiterhin Einträge wie „Freischalten von GEO-Zonen“ gibt – was trügerisch sein kann.
3. Welche Risiken in Sekunden entstehen: Luftrisiko-/Zonenverstoß, Alarmierung, U-Space-Störung, Unfall.
4. Welche Konsequenzen drohen: von Geldstrafe bis Freiheitsstrafe im Extremfall.
5. Was sich geändert hat: kein technisches Blockieren mehr – nur Hinweis/erweiterte Warnzonen.
6. Was jetzt zählt: Eigenverantwortung und Vorab-Check in Geozonen-Apps/Web wie dipul.de.
7. Warum Events (z. B. EM) und städtische Bereiche (z. B. Hubschrauberlandeplätze) besondere Freigaben verlangen.
Hintergrund: Verantwortung statt Autopilot
Ziel der Maßnahme ist, dass Piloten Geozonen/Flugzonen aktiv prüfen. In der Praxis wird oft auf Hersteller-Infos oder alte Internetquellen vertraut – das ist riskant.
Trügerische Sicherheit
Auf DJI-Service-Seiten finden sich weiterhin Hinweise wie „Freischalten von GEO-Zonen“. Wer sich darauf verlässt, wundert sich ggf., dass ein Einflug doch möglich ist – genau dann kann es bereits zu spät sein.
Risiken & Folgen
Mögliche Folgen: Verletzung des Luftrisikos, Zonenverstoß, Alarmierung der Aufsicht, Unfälle mit Luftfahrzeugen/anderen UAS, U-Space-Störungen, Großeinsätze wegen unerlaubtem Flug – bis hin zu Geld- oder im Extremfall Freiheitsstrafe.

Was sich geändert hat
Es gibt keine hart blockierenden Warn-/Beschränkungs-/Autorisierungs-/Höhenzonen mehr. Es erscheint ein Hinweis, der weggeklickt werden kann; sensiblen Bereiche (z. B. um JVA) werden als erweiterte Warnzonen angezeigt. Technische Schranken sind weg – Eigenverantwortung ist da.
So prüfen Sie korrekt
Zuerst offizielle Geozonen-Quellen nutzen (z. B. dipul.de), ggf. App/Web der zuständigen Stellen. Hersteller-Anzeige reicht nicht aus.
Profis vs. Anfänger
Für gewerbliche Nutzer, die ohnehin Zonen prüfen und Freigaben einholen, entfällt nur das technische „Freischalten“. Für Unwissende/Einsteiger ist die Lage kritisch – besonders bei Events (z. B. EM) mit temporären Zonen/Warnstufen.
Stadtflug & Vorlauf
In Städten können zusätzliche Genehmigungen und Vorlauf nötig sein (z. B. wegen Hubschrauberlandeplätzen). Prüfen Sie das Tage im Voraus, nicht am Flugtag.




