Fallstudie: Bohlen & Doyen – Von A2 zu DJI Dock 2 auf >25 km
Aus diesem Beitrag erfahren Sie:
1. Kundenprofil & Ausgangslage: A2 (06/2022), Inspektion/Vermessung im Energiesektor, DJI-zertifizierte Schulung.
2. Nachfrage → Lösung: >25 km Abschnitt, Einsparungen im fünfstelligen Bereich/Jahr, Entscheidung für DJI Dock 2 + Mavic 3D, 5 Docks (Dock-Hopping oder unabhängig).
3. Implementierung in 3 Phasen (4 Wochen + 1 Woche + 8 Wochen) – Schulungen, System, Betrieb.
4. Genehmigung & SORA: M1-Minderung, FTS, BVLOS-Erkennung/Vermeidung, Geozonen-Genehmigungen, OM, Behörde Stuttgart.
5. Infrastruktur & Betrieb: Standort/RTK, Strom/Internet, Fundament/Sicherung, FlightHub-Anbindung, Tests, Alternativ-Landeplatz; Selbstbetrieb senkt Folgekosten bis 50 %.
Kundenprofil & Geschichte
Seit 2022 Zusammenarbeit: Anfrage A2-Ausbildung (Offene Kategorie) beim Pro Fly Center, Einsatz von UAS für Bauprojekte (v. a. Energie). Ausrüstung + Software + Schulung: DJI-zertifizierte Ausbildung Inspektion & Vermessung verband Theorie und Praxis. Bohlen & Doyen Bau GmbH integriert seitdem UAS nahtlos zur Steigerung von Effizienz und Präzision. Für Einsätze jenseits OPEN folgten STS-01/STS-02-Trainings (u. a. für Matrice 350 RTK) und der Weg zur Dock-Technologie.

Nachfrage → Lösung
Der Kunde plante automatisierte Messungen im Bau von Gasnetzen über >25 km. Entscheidung: DJI Dock 2 als beste Passung (Effizienz, Kostensenkung, Remote-Überwachung), 5 Docking-Stationen mit Mavic 3D, wahlweise Dock-Hopping (Station-zu-Station) oder als unabhängige Knoten. Personalaufwand sinkt, Piloten überwachen Flüge aus der Ferne; jährliche Einsparungen im fünfstelligen Bereich.
Implementierung – 3 Phasen
| Phase | Dauer | Kerninhalte |
|---|---|---|
| Analyse & Vorbereitung | 4 Wochen | Fluggeographie, Kontingenzvolumen, Ground-Risk-Buffer; Betrieb in bevölkerter Umgebung; M1-Minderung + FTS; Geozonen-Genehmigungen (Wohn-/Schutzgebiete); BVLOS-Taktik (Erkennung/Vermeidung); SORA, OM, Antrag. |
| Implementierung | 1 Woche | 3-tägige Vor-Ort-Schulung (BVLOS, OM-Compliance, Checklisten/Protokolle, Safety/Notfall, Projektplanung, Redundanz/Failsafe); Aufbau Drohnenmanagement; vollständige Systemkonfiguration. |
| Überwachung | 8 Wochen | Monitoring der Flüge, Fehlerkorrektur & Dokumentation, Prozess-/Flug-Optimierung, Workshops inkl. SORA; Ergebnis: hoher Autonomiegrad, bis 50 % geringere Kosten bei vergleichbaren Projekten. |
Genehmigung & Dokumente
Nach Abschluss der Risikobewertung erstellten wir die Unterlagen für die Luftfahrtaufsicht; das Operations Manual (OM) ist dabei das zentrale Dokument (Organisation, Risikosteuerung, Durchführung). Zuständig war das Amt in Stuttgart; der effiziente Austausch ermöglichte die Genehmigung zum geplanten Termin – der erste Flug konnte starten.

Systemaufbau – Schritte vor Ort
1) Standortwahl (freier Himmel für stabile Satelliten/RTK-Korrekturen).
2) Infrastruktur: Stromversorgung & Internet am Dock-Standort.
3) Fundament & Diebstahlsicherung.
4) Inbetriebnahme: Anbindung an FlightHub, nötige Updates.
5) Erste Testläufe (ohne Warnhinweise, Systemscheck).
6) Einrichtung eines alternativen Landeplatzes (Fallback bei Wetter/Problemen).

Schulung – Inhalte kompakt
Zertifizierungen & Technik für BVLOS, Anwendung des spezifischen OM (Checklisten, Protokolle), Safety-Drills/Notfallpläne, Projektplanung mit DJI-Technologie, Redundanz & Failsafe, Personalmanagement sowie Bedienung von DJI Dock, Drohne und zugehöriger Software. Dauer: 3 Tage vor Ort.

Nachbetreuung
Wir liefern eine vollständige Lösung inkl. Support nach der Implementierung – für Fragen, Zusatzschulungen oder Hardwarebedarf – damit Betrieb und Compliance langfristig stabil bleiben.
Fazit
Das Setup aus DJI Dock 2 und Mavic 3D über >25 km erfüllt die Anforderungen von Bohlen & Doyen: automatisierte Einsätze, Remote-Überwachung, klare Genehmigungsgrundlage (SORA/OM) und spürbare Kostenreduktion.

Kontakt: Wir begleiten Analyse, Genehmigung (SORA/OM), Aufbau und Betrieb – bis zum eigenständigen, auditfesten Betrieb Ihrer Dock-Flotte.




