Kurzfassung: Die OPEN-Kategorie erlaubt VLOS-Flüge bis 120 m mit Abstandsregeln je nach C-Klasse/Gewicht. Für alles darüber hinaus braucht es die SPECIFIC-Kategorie.
- OPEN-Limits: Max. 120 m AGL, nur VLOS; Einschränkungen beim Überflug von Menschen und Nähe zu Gebäuden abhängig von Drohnenklasse/Gewicht.
- Wann SPECIFIC? Höhere Masse, näher an Gebäuden oder BVLOS → Betrieb in der Sonderkategorie erforderlich.
- 3 Wege in SPECIFIC: (1) Nationale Szenarien – in Deutschland nicht verfügbar. (2) Europäische STS (VLOS/BVLOS) – Umsetzung verzögert. (3) Eigenes ConOps + SORA – aktuell der praktikable Weg.
- ConOps/SORA: Umfangreiche Dokumentation mit Risikoanalyse; Grundlage für Einzelgenehmigungen.
- Unterstützung: Pro Fly Center bietet zwei Trainingsprodukte, die ConOps-Erstellung und Genehmigung spürbar erleichtern.
- Typische SPECIFIC-Fälle: M300 + H20T-Inspektionen in Industriegebieten, Flüge > 120 m, BVLOS, Überflug von Menschen mit > 250 g, M300 innerhalb 150 m über Wohngebieten u. Ä.
- Fazit: Wer über OPEN hinaus will, kommt derzeit meist um ein eigenes ConOps mit SORA nicht herum – Training/Support beschleunigen den Prozess.
Maximale Flughöhe von 120 Metern, Fliegen nur in Sichtweite (VLOS) und Einschränkungen beim Überfliegen von Menschen und Flüge in der Nähe von Gebäuden, in Abhängigkeit von der jeweiligen Drohnenklasse oder deren Gewicht. Dies sind kurz gesagt die Merkmale der OFFENEN KATEGORIE.

Was ist, wenn Sie eine höhere Gewichtsklasse fliegen, näher an Gebäuden oder außer Sichtweite fliegen möchten? Dann müssen Sie diesen Flug in einer Sonderklasse durchführen. Und hier beginnen die Probleme, denn Sie können diese Flüge nur auf der Grundlage von 3 Lösungen durchführen:
1) Nationale Szenarien - diese werden von den europäischen nationalen CAA-Szenarien definiert, in denen die Flugregeln und die Bedingungen festgelegt sind. Das Problem ist, dass es in Deutschland kein nationales Szenario gibt.
2) Europäische Szenarien - die EASA hat paneuropäische Szenarien für VLOS- und BVLOS-Betrieb entwickelt. Das Problem ist, dass die Szenarien an Drohnenklassen gekoppelt sind, die derzeit in Europa nicht funktionieren. Daher wurde die Umsetzung der europäischen Szenarien auf Ende 2023 verschoben.

Quelle: LBA
Als letzte Lösung bleibt die Erstellung eines eigenen Szenarios auf der Grundlage von ConOps. Das ist im Moment die einzige Lösung für Einzelpersonen und Unternehmen, die Flüge in der Kategorie Spezifisch durchführen wollen.

Die Erstellung von ConOps ist weder schnell noch einfach. Es handelt sich oft um mehr als hundert Seiten an Dokumentation zusammen mit einer SORA-Analyse, die viele (unnötig) abschreckt. Aus diesem Grund hat Pro Fly Center begonnen, 2 Trainingsprodukte anzubieten, die es einfacher machen, ConOps zu erstellen und Fluggenehmigungen zu erhalten.
Für wen ist das spezifische Training gedacht? Für alle Unternehmen und Institutionen, die in ihrer Arbeit Flüge ausserhalb der OFFENEN KATEGORIE durchführen müssen wie zum Beispiel:
- DJI Matrice 300 Flüge mit der H20T-Kamera zur Inspektion von Industriegebieten
- Flüge über 120 Meter mit einer beliebigen Drohne
- Flüge mit einer beliebigen Drohne außerhalb der Sichtweite
- Flüge mit einer Drohne, die schwerer als 250 Gramm ist, über Menschenansammlungen
- Flüge mit einer DJI Matrice 300 innerhalb von 150 Metern über Wohngebieten




